2-Tages-Tour von Rohrbach an der Gölsen über Michelbach zum Gföhlberg.
Steckbrief
| Tag 1: Rohrbach – Kukubauerhütte – Michlbach – Biohof Mayer | 13,5 km, +500/-400 hm, 4-5 Std. |
| Tag 2: Biohof Mayer – Gföhlberghütte – Klammhöhe | 13,5 km, +500/-350 hm, 4-5 Std. |
Vom Bahnhof Rohrbach an der Gölsen gibt es verschiedene Optionen, um zur Kukubauerhütte zu kommen. Wir gehen nicht über die Teufelstiege/Steinberg, sondern den Weg Richtung Jausenstation Rosenbaum, biegen aber vorher noch links ab und gehen die Route über Wagenhof.

Der Weg geht dann links in den Wald hinein und der Nebel verdichtet sich.


Der Weg wird dann auch recht matschig und die Markierung schwerer erkennbar. Aber nachdem wir uns durch die Nebeldecke hocharbeiten, werden wir bei der Kukubauerhütte mit Sonnenschein belohnt.

Wir wollten zwar einen direkteren Weg nach Michelbach gehen, aber da der Wald recht rutschig ist, entscheiden wir uns für die (Forst)straße, die sich an einer Sternwarte vorbei den Berg hinunterschlängelt.

Unter der Nebelsuppe sehen wir dann auch schon das idyllische Michelbach.

Von Michelbach geht es dann der Straße entlang nach links Richtung Kropfsdorf. Die Sonne geht langsam unter, aber zum Glück gibt es einen Gehsteig! Nach etwas mehr als einem Kilometer, sieht man schon die Schilder zum Biohof Mayer – Elsbeere. Die Straße zieht sich etwas, vor allem in der Dämmerung fühlt sich der Anstieg unendlich lange an. Oben angekommen übernachten wir in einem entzückenden Chalet, von dem wir in einem glücklichen sehr kurzen Moment auch eine wunderschöne Aussicht haben.

Am nächsten Tag folgen wir der hübschen Markierung am Elsbeerweg auf den Hegerberg. Dort kann man im Johann Enzinger Schutzhaus Pause machen oder vorher noch rechts abbiegen, wo es auch schon ein Schild zur Gföhlberghütte gibt.

Von dort geht es auf und ab durch Wälder und über Wiesen, aber sehen können wir leider nicht viel. Der neblig winterliche Wald hat aber auch was.


Zwischendurch geht es dann auch auf dem Asphalt nach Stollberg beim Kirchenwirt rechts vorbei, wo es dann kurz nicht viel Platz neben der Straße gibt. Bald kommt man zu dem Parkplatz rechts, von dem es auf den Gföhlberg geht.
Am Anfang geht es die Forststraße hinauf, auf der wir schon von den ersten Sonnenstrahlen begrüßt werden.

Bald kommt man dann auf eine Lichtung, von der man Richtung Hainfeld hinunter sieht und man links zum Gföhlberggipfel gehen kann oder rechts direkter zur Hütte kommt. Wir entscheiden uns den Gipfel diesmal auszulassen und ein Stück weiter werden wir gleich noch mal mit Sonne und einem wunderschönen Ötscherblick belohnt.

Auf der netten Gföhlberghütte machen wir Pause, bevor wir dann hinunter zur Klammhöhe gehen. Wie immer überschätze ich die Zeit dorthin und wir müssen an der nicht so aufregenden Straßenkreuzung länger als gewollt auf den Bus nach Eichgraben warten.

