Von Gloggnitz über den Kreuzberg nach Semmering

Angekommen beim „20-Schilling-Blick“. Foto: Linda Prähauser

Endlich hatte ich mal wieder Zeit für eine Wanderung und es ging Mitte Februar von Gloggnitz nach Semmering. Um kurz nach 9:00 Uhr starte ich aus Wien mit dem CJX 9 nach Gloggnitz, wo ich pünktlich um 10:14 Uhr ankomme. Zuerst geht es durch den Ort und weiter Richtung Eichberg, auf den Kreuzberg, hinunter nach Breitenstein und wieder hinauf zum „20-Schilling-Blick“ und schließlich zum Bahnhof Semmering, welchen ich nach knapp 5 Stunden erreiche. Um 15:25 Uhr geht es mit dem R 91 und dem CJX 9 mit Umstieg in Payerbach-Reichenau wieder zurück nach Wien. Es war eine ganzheitlich schöne, abwechslungsreiche und ruhige Wanderung. Leider war der Bahnwanderweg auf den letzten Kilometern zum Bahnhof Semmering gesperrt (Stand: Februar 2025) und ich musste über die Straße ausweichen.

Vom Bahnhof Gloggnitz aus geht es erstmal entlang der Schwarza ins Ortszentrum von Gloggnitz. Ich bleibe auf der Hauptstraße bis ich das Schloss Gloggnitz vor mir sehe. Beim Stiegenwirtshaus geht es hinauf zum Schloss und vorbei am Parkplatz und dem Pfadfinderheim. Kurz nach dem Pfadfinderheim geht es nach links auf einen kleinen (unmarkierten) Pfad durch den Wald. Nach etwas weniger als einem Kilometer bergauf lande ich auf der Hochstraße (asphaltiert) und folge dieser durch die Wiese und vorbei an zwei kleineren Siedlungen. Ich bleibe auf der Straße (welche am Ende nicht mehr asphaltiert ist) und folge immer der Beschilderung zum Bahnhof Semmering.

Durch den Ort Gloggnitz. Foto: Linda Prähauser
Durch den Ort Gloggnitz. Foto: Linda Prähauser
Nach dem Schloss Gloggnitz geht es im Wald bergauf. Foto: Linda Prähauser
Nach dem Schloss Gloggnitz geht es im Wald bergauf. Foto: Linda Prähauser
Auf der Hochstraße angekommen geht es vorbei an zwei kleineren Siedlungen. Foto: Linda Prähauser
Auf der Hochstraße angekommen geht es vorbei an zwei kleineren Siedlungen. Foto: Linda Prähauser

An einer Weggabelung nach den ersten 4,5 Kilometern halte ich mich links (Bahnhof Semmering) und folge der Forststraße und der roten Markierung den einen wunderschönen und ruhigen Wald. Nach etwa 1,5 Stunden erreiche ich „Kochhof“, wo es vorbei an der Kapelle geht und dann kurz recht steil hinauf (Richtung Kreuzberg – weiterhin entlang der roten Markierung). Es geht weiter durch Waldpfade und teils noch eisige Stellen, vorbei am Gasthaus Polleres immer entlang der Markierung (rot) und nach fast 12 Kilometer und 3 Stunden komme ich am Kreuzberg an.

Durch den Wald entlang der Forststraße kurz nach Eichberg. Foto: Linda Prähauser
Durch den Wald entlang der Forststraße kurz nach Eichberg. Foto: Linda Prähauser
Auf einer Lichtung Blicke ich Richtung Sonnwendstein …
Auf einer Lichtung Blicke ich Richtung Sonnwendstein …
… und Schneeberg. Fotos: Linda Prähauser
… und Schneeberg. Fotos: Linda Prähauser
Weiter auf einem Waldpfad Richtung Kreuzber. Foto: Linda Prähauser
Weiter auf einem Waldpfad Richtung Kreuzber. Foto: Linda Prähauser
Etwas Schnee und Eis treffe ich noch am Weg. Foto: Linda Prähauser
Etwas Schnee und Eis treffe ich noch am Weg. Foto: Linda Prähauser
Der Kreuzberg und das Kreuz. Foto: Linda Prähauser
Der Kreuzberg und das Kreuz. Foto: Linda Prähauser

Hier genieße ich neben dem wirklich süßen Kreuz meine Mittagspause mit Tee bevor es bergab nach Breitenstein geht (blaue Markierung). In Breitenstein quere ich den Bahnübergang und gehe an der Kirche vorbei immer noch bergab. Kurz nachdem ich den Adlitzgrabenbach quere geht es nach links bergauf zum „20-Schilling-Blick“ (und dem Bahnhof Wolfsbergkogel).

Ausblick beim Abstieg nach Breitenstein. Foto: Linda Prähauser
Ausblick beim Abstieg nach Breitenstein. Foto: Linda Prähauser
Durch den Wald geht es bergab entlang der blauen Markierung. Foto: Linda Prähauser
Durch den Wald geht es bergab entlang der blauen Markierung. Foto: Linda Prähauser
Bahnhof Breitenstein. Foto: Linda Prähauser
Bahnhof Breitenstein. Foto: Linda Prähauser
Bergauf zum „20-Schilling-Blick“. Foto: Linda Prähauser
Bergauf zum „20-Schilling-Blick“. Foto: Linda Prähauser

Nach nicht ganz 30 Minuten Aufstieg erreiche ich den „20-Schilling-Blick“ und gönne mir auch hier nochmal eine kurze Pause, da ich ohnehin noch Zeit bis zum Zug habe. Vom „20-Schilling-Blick“ entscheide ich mich noch zur Doppelreiterwarte zu gehen (ganz kurzer lohnenswerter Abstecher). Von hier geht es die letzten Kilometer noch vorbei am Kurhaus Semmering und dann nur noch zum Bahnhof Semmering. Hier wollte ich die Variante über den Bahnwanderweg wählen allerdings war dieser zur Zeit meiner Wanderung gesperrt und ich musste über die Adlitzgrabenstraße, die Villenstraße und schließlich die Südbahnstraße ausweichen. Den Bahnhof Semmering erreiche ich rechtzeitig um 15:15 Uhr nach 5 Stunden Wanderung.

Angekommen beim „20-Schilling-Blick“. Foto: Linda Prähauser
Angekommen beim „20-Schilling-Blick“. Foto: Linda Prähauser
Blick von der Doppelreiterwarte. Foto: Linda Prähauser
Blick von der Doppelreiterwarte. Foto: Linda Prähauser

Fazit

Mir hat die Tour sehr gut gefallen und ich kannte viele Streckenabschnitte bereits. Prinzipiell ist es eine recht ruhige Tour (zumindest bis Breitenstein) mit Abwechslungsreichen Ausblicken und Wegen. Einige Abschnitte verlaufen auf asphaltierten Straßen allerdings sind diese kaum befahren und wenn der Bahnwanderweg nicht mehr gesperrt ist, kann man sich die letzten Kilometer auf der Straße sparen und über den Bahnwanderweg zum Bahnhof Semmering gehen. Es gibt auf der Tour auch ein paar Einkehrmöglichkeiten und die Möglichkeit evtl. schon früher in den Zug einzusteigen (z.B. in Breitenstein). Ich würde die Tour auf jeden Fall nochmal gehen (egal zu welcher Jahreszeit).

Tourdaten

Die Route in Zahlen:   6:30 Std Wandern   950 HM   500 HM   19 km   GPX Track

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