Wie schon in meinem letzten Tourenbericht – der Wanderung auf den Platsch bei Spielfeld-Straß – versprochen, nutzte ich das kalte, aber sehr sonnige Winterwetter in der Südsteiermark Anfang Jänner für weitere Winterwanderungen.
Diesmal holte ich die Wanderung von Heimschuh über den Königsberg und Mattelsberg nach Großklein nach, auch wenn die S-Bahn abermals Verspätung hatte und ich den Anschlussbus in Kainach an der Sulm nach Heimschuh wieder nicht erreichte.
Ich entschloss mich zu einem zweiten Frühstück in Leibnitz und nahm den nächsten Bus ab Leibnitz nach Heimschuh.

Es dürfte sich so ziemlich um den kältesten Tag im Jänner gehandelt haben, da war es weniger tragisch, dass der Vormittag schon weiter fortgeschritten war.
Ich steige bei der Haltestelle Heimschuh Ortsmitte aus, die sich direkt beim Gemeindeamt befindet und nehme zunächst den Weg vorbei an der Ölmühle Hartlieb. Hier befindet sich auch ein WC, das man aufsuchen kann.


Dann biege ich aber gleich nach Süden ab und folge dem Getreideweg und der Schutzengelstraße bis zur Pfarrkirche, unmittelbar daneben ist die Volksschule. Da anscheinend gerade Pause ist, spielt sich hier ein reges Treiben ab, mit der einen oder anderen Schneeballschlacht, Schnee dafür gibt’s zur Genüge.


Ich schlage den Weg nach Westen über den Friedhof ein, jetzt ist es Zeit die Grödeln anzulegen, da der Weg recht vereist ist. Nach dem Friedhof biege ich in den Waldweg nach Süden ab und folge diesem nach Südwesten bis er in den Sonnenweg mündet, der seinem Namen gerecht wird.


Auf dem Sonnenweg geht es jetzt nach Nordwesten bis zur L604. Ein kleines Stück muss ich jetzt an der L604 entlang gehen (bis zur Bushaltestelle Weißheim Häfentoni), bevor ich nach Westen in die Straße „Am Altenberg“ abzweige. Ab jetzt beginnt die Steigung, die ersten 800 Meter noch auf Asphalt und dann zweigt ein Pfad bzw. eine Forstraße nach Norden ab. Nach 300 Metern erreiche ich ein Gehöft. Danach beginnt ein schöner Pfad bis zum Fuße des Königsberges mit sehr schöner Aussicht.




Nach einem wirklich kurzem Asphaltstück beginnt der Aufstieg auf den Königsberg. Auf dem Königsberg bzw. Nestelberg befindet sich eine hervorragend erhaltene Siedlung aus der Urnenfelderzeit. Gemeinsam mit dem Sausal bildet er eine Engstelle der Sulm und wurde immer als Schlüsselstelle zur Kontrolle des Zugangs vom Murtal ins Sulm- und Saggautal gesehen.
Am höchsten Punkt (424 Meter) befindet sich eine Schautafel zur Geschichte der Siedlung. Danach folge ich kurz dem Pfad nach Norden und biege dann wieder nach Süden ab gelange am westlichen Hang des Königsbergs entlang wieder zum Ausgangspunkt, wo ich den Aufstieg auf den Königsberg begonnen hatte zurück.


Jetzt geht es, nach einer kurzen Jausenpause in der Sonne, zunächst die Weißheimstraße entlang und dann die Forststraße hinunter zur Nestelbachgrabenstraße. Hie könnte man auch den Weg nach Fresing einschlagen und den Bus nehmen, allerdings fährt dieser nicht regelmäßig, weswegen ich den Weg über den Mattelsberg nach Großklein gewählt habe.

Ich überquere die Nestelbachgrabenstraße und folge weiterhin dem Wanderweg Nr. 7 (Mattelsberger Rundwanderweg). Es folgt nun das ziemlich steilste Stück der Wanderung und außerdem liegt auf Grund der Nordlage hier noch mehr Schnee. Nach 800 Metern ist die Steigung aber auch schon wieder zu Ende und es folgt ein Stück an der Asphaltstraße an der Hinterbergstraße entlang, bevor der Schlussanstieg auf den Mattelsberg beginnt. Nach 600 Meter stehe ich am höchsten Punkt, wo mich ein Marterl und ein traumhafter Panoramablick erwartet.
Danach geht es noch etwa einen Kilometer bergab, an der Johannes-Kapelle vorbei, nach Großklein zur Haltestelle Großklein Gasthaus Maier.




