Drei Kaspressknödel, zwei Gipfel und ein unvergesslicher Tag in der Hochsteiermark

Mit voller Energie geht’s zum Gipfelkreuz Hochanger. Foto: Linda Prähauser

Gemeinsam mit meiner Schwester geht es im Juli in die Steiermark, wo wir eine wundervolle Wanderung inkl. Hütteneinkehr genießen. Für uns geht es von Wien Meidling um 7:00 Uhr mit dem RJX 137 nach Bruck an der Mur. In Bruck steigen wir in den R9 nach Niklasdorf um und kommen pünktlich um 8:53 Uhr an. Unsere geplante Tour startet direkt am Bahnhof Niklasdorf und führt uns über den Schafberg und Hüttenanger hinauf aufs Rosseck von wo es hinunter zum Trasattel geht und schließlich nochmal bergauf über den Eisenpass zum Hochanger, wo wir es uns auf der Hütte gut gehen lassen. Vom Hochanger geht es dann bergab nach Bruck an der Mur und vom Bahnhof zurück nach Wien. Wir brauchen für die Wanderung inkl. Pausen und Rast beim Schutzhaus etwa 8 Stunden. Am Ende der Wanderung haben wir zum nächsten Zug noch etwa 30 Minuten Zeit und spazieren durch die Stadt, um uns zum Abschluss des Tages ein Eis zu holen. Um 17:19 Uhr geht es mit dem RJX 52 direkt zurück nach Wien Meidling. Ein toller Tag mit viel Sonnenschein, Gipfelerlebnissen, Bergpanorama, gutem Hüttenessen, Gastfreundschaft und vielen schönen Erinnerungen.

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Von Niklasdorf aufs Rosseck

Die Tour startet vom Bahnhof in Niklasdorf kurz entlang der B116 und nach einen Wasserbrunnen (gute Möglichkeit nochmal die Trinkflasche zu füllen) geht es nach rechts unter der Bahn durch, vorbei an Wohnbauten und schließlich links hinauf in den Wald (Wanderschilder beachten). Der erste Teil der Tour ist etwas abenteuerlich, denn wir sehen vor lauter hohen Gräsern kaum noch einen Weg oder Markierungen. Irgendwie kämpfen wir uns durchs hohe Gras dennoch immer weiter hinauf und landen auf einer Forststraße, auf welcher wir eine Weile bleiben bis wir den nächsten Wegweißer Richtung Hüttenanger sehen.

Start der Tour in Niklasdorf. Foto: Linda Prähauser
Start der Tour in Niklasdorf. Foto: Linda Prähauser
Es geht hinauf in den Wald und schließlich weiter durch hohes Gras (hier ist eine Markierung noch deutlich erkennbar). Foto: Linda Prähauser
Es geht hinauf in den Wald und schließlich weiter durch hohes Gras (hier ist eine Markierung noch deutlich erkennbar). Foto: Linda Prähauser
Blick auf die umliegenden Berge (und das hohe Gras). Foto: Linda Prähauser
Blick auf die umliegenden Berge (und das hohe Gras). Foto: Linda Prähauser

Es geht auf schmalen und steilen Waldwegen weiter und wir kommen nach etwa 2 Stunden am Hüttenanger an. Von hier aus geht es hinauf aufs Rosseck (über den später beschilderten aber unmarkierten Weg). Oben angekommen erwartet uns ein Gipfelkreuz und eine Pause in der Sonne bevor es hinunter Richtung Trasattel geht.

Ankunft beim Hüttenanger. Foto: Linda Prähauser
Ankunft beim Hüttenanger. Foto: Linda Prähauser
Über die letzten Meter geht’s steil hinauf zum Rosseck. Foto: Linda Prähauser
Über die letzten Meter geht’s steil hinauf zum Rosseck. Foto: Linda Prähauser
Gipfelkreuz Rosseck. Foto: Linda Prähauser
Gipfelkreuz Rosseck. Foto: Linda Prähauser

Weiter zum Hochanger Schutzhaus

Vom Rosseck geht es beim Gipfelkreuz nach rechts dem Weg entlang und schließlich wieder auf eine gemütliche Forststraße welche nochmal in einem steileren Abschnitt endet. Am Trasattel angekommen folgen wir der Markierung zum Eisenpass und Hochanger immer weiter bergab bevor es schließlich über eine breite Forststraße nochmal bergauf geht. Am Eisenpass legen wir nochmal eine kurze Pause ein und gehen dann weiter durch den Wald zum Hochanger Schutzhaus, wo wir schließlich um ca. 14:00 Uhr einkehren.

Am Weg bergab Richtung Trasattel mit Blick auf den Mugel. Foto: Linda Prähauser
Am Weg bergab Richtung Trasattel mit Blick auf den Mugel. Foto: Linda Prähauser
Ankunft am Trasattel. Foto: Linda Prähauser
Ankunft am Trasattel. Foto: Linda Prähauser
Weiter geht’s auf einer Forststraße bergauf Richtung Hochanger. Foto: Linda Prähauser
Weiter geht’s auf einer Forststraße bergauf Richtung Hochanger. Foto: Linda Prähauser
Das Schutzhaus Hochanger vor unseren Augen. Foto: Linda Prähauser
Das Schutzhaus Hochanger vor unseren Augen. Foto: Linda Prähauser
Wohlverdiente Pause mit Kaspressknödel und Kraut. Foto: Linda Prähauser
Wohlverdiente Pause mit Kaspressknödel und Kraut. Foto: Linda Prähauser

Abstieg nach Bruck

Mit Kaspressknödel, Kraut, Kaffee und einem Stamperl im Magen geht es weiter zum Hochanger Gipfel (direkt „ums Eck“ vom Schutzhaus). Vom Gipfel geht es dann schließlich bergab nach Bruck. Der Weg führt gemütlich über Waldpfade und Forststraßen vorbei am Almgasthaus und schließlich nach etwa 1.5 Stunden Abstieg nach Bruck. In Bruck angekommen geht es über die Mur Richtung Zentrum, wo wir uns noch ein Eis holen, und schließlich weiter über die Mürz zum Bahnhof.

Mit voller Energie geht’s zum Gipfelkreuz Hochanger. Foto: Linda Prähauser
Mit voller Energie geht’s zum Gipfelkreuz Hochanger. Foto: Linda Prähauser
Durch den Wald geht es vorbei an einer Quelle. Foto: Linda Prähauser
Durch den Wald geht es vorbei an einer Quelle. Foto: Linda Prähauser
Ankunft in Bruck an der Mur. Foto: Linda Prähauser
Ankunft in Bruck an der Mur. Foto: Linda Prähauser

Fazit

Eine wunderschöne und durchaus anstrengende Tour mit vielen Einkehrmöglichkeiten, zwei Auf- und Abstiegen und zwei Gipfelkreuzen. Der erste Teil des ersten Aufstiegs war teils etwas schlecht markiert und aufgrund des hohen Grases kaum zu erkennen. Als Allergiker haben wir die Gräser nach dem Teilabschnitt durchaus gespürt …. Es lohnt sich aber nicht aufzugeben, denn man wird mit einem wunderschönen Panorama schon während des Aufstiegs belohnt. Zwischendurch führt die Tour über einige gemütliche Forststraßen aber dennoch wird es nicht langweilig. Das Essen und die Gastfreundschaft am Schutzhaus Hochanger ist ebenfalls sehr empfehlenswert. Allgemein hat uns die Tour sehr gut gefallen und die Zeit ist irrsinnig schnell vergangen. Ich würde die Tour auch sofort nochmal machen.

Tourdaten

Die Route in Zahlen:   9:00 Std Wandern   1.500 HM   1.500 HM   25 km   GPX Track

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